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Dinosaurier könnten der Schlüssel zur Entdeckung von Krebserkrankungen sein

ScienceDaily | Mai 29, 2025
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Neue Techniken zur Analyse von Weichgewebe in Dinosaurierfossilien könnten der Schlüssel zu neuen Krebsentdeckungen sein. Forscher haben Dinosaurierfossilien mithilfe fortschrittlicher paläoproteomischer Techniken analysiert, einer Methode, die vielversprechend ist, um molekulare Daten aus antiken Exemplaren aufzudecken.

Laut einer neuen Studie, die in der Fachzeitschrift Biology veröffentlicht wurde, könnten neue Techniken zur Analyse von Weichgewebe in Dinosaurierfossilien der Schlüssel zu neuen Krebsentdeckungen sein. Forscher der Anglia Ruskin University (ARU) und des Imperial College London analysierten Dinosaurierfossilien mit fortschrittlichen paläoproteomischen Techniken, einer Methode, die vielversprechend ist, um molekulare Daten aus antiken Exemplaren aufzudecken. Die Forscher entdeckten rote Blutkörperchen-ähnliche Strukturen in einem Fossil, als sie einen Telmatosaurus transsylvanicus untersuchten, eine entenschnabelige, pflanzenfressende „Sumpfeidechse“. die vor 66-70 Millionen Jahren im Hateg-Becken im heutigen Rumänien lebten. Die neue Studie verwendete Techniken der Rasterelektronenmikroskopie (REM), um Strukturen geringer Dichte im versteinerten Knochen zu identifizieren, die Erythrozyten oder roten Blutkörperchen ähneln. Die Ergebnisse legen die Möglichkeit nahe, dass Weichgewebe und Zellbestandteile häufiger in antiken Überresten erhalten bleiben als bisher angenommen. Durch die Identifizierung konservierter Proteine ​​und Biomarker glauben Wissenschaftler, dass sie Einblicke in die Krankheiten gewinnen können, von denen prähistorische Lebewesen betroffen waren, darunter auch Krebs, und die möglicherweise zukünftige Behandlungen für den Menschen beeinflussen könnten. Die Autoren der neuen Studie betonen die Notwendigkeit, der Sammlung und Konservierung von versteinertem Weichgewebe und nicht nur von Dinosaurierskeletten Vorrang einzuräumen, da zukünftige Fortschritte bei molekularen Techniken tiefere Einblicke in die Krankheitsentwicklung ermöglichen werden. Eine separate Studie hatte zuvor Hinweise auf Krebs bei Telmatosaurus transsylvanicus gefunden, was auf seine tiefen evolutionären Wurzeln hinweist. Der leitende Autor Justin Stebbing, Professor für Biomedizinische Wissenschaften an der Anglia Ruskin University, sagte: „Dinosaurier sind als langlebige Organismen mit großem Körper ein überzeugendes Argument für die Untersuchung, wie Arten über Millionen von Jahren mit der Krebsanfälligkeit und -resistenz umgegangen sind.“ „Proteine, insbesondere solche, die in verkalkten Geweben wie Knochen vorkommen, sind stabiler als DNA und weniger anfällig für Abbau und Kontamination.“ Dies macht sie zu idealen Kandidaten für die Untersuchung alter Krankheiten, einschließlich Krebs, in paläontologischen Proben. „Im Gegensatz zu Skelettstrukturen allein enthalten Weichgewebe Proteine, die molekulare Informationen liefern, die die zugrunde liegenden biologischen Mechanismen von Krankheiten aufdecken können.“ „Unsere Forschung, die relativ wenig genutzte Methoden verwendet, lädt zu weiteren Untersuchungen ein, die den Schlüssel zu zukünftigen Entdeckungen darstellen könnten, die den Menschen zugute kommen könnten.“ Es ist jedoch von entscheidender Bedeutung, dass langfristige Bemühungen zur Erhaltung von Fossilien koordiniert werden, um sicherzustellen, dass zukünftige Forscher Zugang zu Proben haben, die für hochmoderne molekulare Untersuchungen geeignet sind.“ Materialien bereitgestellt von der Anglia Ruskin University. Hinweis: Der Inhalt kann hinsichtlich Stil und Länge bearbeitet werden.

This article was originally published by ScienceDaily. For more details, images, and references:

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